Generation Daten-Messie. Was bringt eigentlich ein Blog um Content zu sammeln? – ein Tatsachenbericht.

von lechnar; 11.10.09

Erst gemütlich einen Kaffee nach dem Aufstehen zu trinken war einmal. Heute ist der erste Gang vom Bett zum Computer um diesen einzuschalten (wenn er überhaupt über Nacht ausgeschalten war). Nun, ich gebe zu, manchmal treibt mich wenigstens noch ein wichtiges Bedürfnis zuerst auf die Toilette, aber ansonsten heißt es: schnell was Neues im Web gecheckt als mich mit Kaffee geweckt.

Diesen sehr persönlichen Einblick in mein allmorgendliches Ritual, gebe ich nur deshalb, weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Schicksaal mit vielen Anderen teile.

Willkommen in der Generation Daten-Messie. Einer Generation welcher mehr Information zur Verfügungen steht, als alle anderen vorherigen Generationen zusammen (und die vielleicht erst lernen muss damit umzugehen).

Während meines morgendlichen Informationsaufnahmemarathons rufe ich nun nacheinander facebook.com, twitter.com, und studivz.at – um eventuell neue neue Nachrichten zu lesen welche ich bekommen habe und um mich über den Status Anderer zu informieren –  derstandard.at, dieprese.at, washingtonpost.com – um über das Weltgeschehen informiert zu bleiben – netbanking.at – um meine finanziellen Mittel zu betrauern – youtube.com – um neue lustige Videos zu betrachten – webmarketingblog.at, koormann.de, netzticker.net – um über all mögliche Neuerungen im Bereich neuer Medien informiert zu sein – airberlin.com, ryanair.com – um mein ständig drängendes Gefühl  verreisen zu müssen zu stillen– ab.

Puh…. aber wer jetzt glaubt das wars, weit gefehlt! Nun geht es weiter mit den RSS-Feeds von derstandard.etat.at und derstandard.web.at und noch 3 weitere Feeds meiner Freunde. An guten Tagen, würde ich nun auch auch noch weiter im Internet surfen um einfach am laufenden zu bleiben – denn wir alle wissen ja: Stillstand bedeutet in unserer Gesellschaft nicht nur den Tod – viel schlimmer – es bedeutet nicht existiert zu haben. Und bevor ich es vergesse: natürlich werden auch Emails abgerufen – gelesen, beantwortet, ignoriert, aber niemals, niemals übersehen.

(kurze Pause – ich muss auf Facebook meinen Status ändern)

(wieder zurück)

Was bringt nun dieser Blog, welcher einzig und und allein dazu da ist um für euch Content zu sammeln? Steckt dahinter eine perverse Lust von uns drei, euch euch Inhalte aufzuzwingen welche euch vielleicht gar nicht interessieren? Oder besser: möchte ich euch damit mit meinen Lebensstil infizieren, auf das wir alle alle zusammen verdammt sind bis in alle Ewigkeit immer am laufenden zu bleiben und jede, auch noch so kleine und unwichtige Information für immer in den Tiefen unseres Gehirns zu speichern? ….. Möglich …. Der eigentliche Grund aber ist, dass wir Inhalte die für uns wichtig sind mit euch teilen möchten. – so einfach.

Somit viel Spaß! euer lechnar

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~ von christophbuechel - 11. Oktober 2009.

2 Antworten to “Generation Daten-Messie. Was bringt eigentlich ein Blog um Content zu sammeln? – ein Tatsachenbericht.”

  1. Da sieht man den Generationsunterschied, …, ohne Kaffee könnte ich nicht einmal den Rechner aufdrehen.

  2. @DonCBA: ohne den Rechner aufgedreht zu haben, könnt ich keinen Kaffee (bzw. in meinem Fall Tee) machen 🙂

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